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Hier stellen wir Ihnen verschiedene Geldanlagemöglichkeiten vor. Wir werden einige Vor- und Nachteile aufzeigen um Ihnen die Möglichkeit zu geben, selbständig die auf Sie passende Geldanlage auszuwählen.  

Tagesgeld

Das Tagesgeldkonto ist in der Regel gebührenfrei. Ein Tagesgeldkonto, das Gebühren kostet, sollte man meiden. Es gibt genügend Angebote, die kostenfrei sind. Das Geld wird für einen unbestimmten Zeitraum angelegt. Sie können täglich darauf zurückgreifen. Die Zinsverrechnung ist bei den meisten Banken unterschiedlich geregelt. Die Zinsen werden entweder monatlich, vierteljährlich oder jährlich gut geschrieben.

Da die eigene Hausbank nicht immer den bestmöglichsten Tarif anbietet, lohnt es sich, bei anderen Kreditinstituten, wie beispielsweise Direktbanken, nachzuschauen. Nicht selten bieten Online-Banken höhere Zinssätze als Filialbanken an. Falls Sie sich jedoch für ein Konto Ihrer Hausbank entschieden haben, reicht oft ein Telefonat mit Ihrem Kundenberater, der problemlos Ihr neues Tagesgeldkonto eröffnet.

Auch die Einrichtung eines neuen Tagesgeldkontos bei einer anderen Bank ist in der Regel ein unkompliziertes Unterfangen. Sie benötigen lediglich Ihren Personalausweis zur Identifikation. Am besten Sie benutzen unseren Tagesgeld-Rechner und überprüfen, welche Bank aktuell die günstigsten Zinssätze anbietet.

Festgeld

Festgeld wird auch Termingeld genannt und ist eine befristete Geldanlage. Dabei wird im Regelfall eine feste Laufzeit über mindestens 30 Tage abgeschlossen. Die Mindestanlage für ein Festgeldkonto beträgt üblicherweise bei den meisten Banken 5.000 € ( manche Banken auch schon ab 2.500 €).

Am Ende der Mindestlaufzeit kann der Anleger frei darüber entscheiden, ob er über sein Guthaben verfügen möchte oder ob er dieses prolongiert (verlängert) haben möchte. Es wird dann der aktuelle Zinssatz am Tag der Verlängerung vereinbart.

Private Equity

Private Equity ist einerseits der zusammenfassende Begriff, der für Eigenkapital-Anlageformen an Unternehmen im Aufbau verwendet wird und andererseits steht der Begriff für Investitionen in bereits etablierte Unternehmen. Ersteres grenzt sich damit vom Aktienmarkt ab und zweiteres steht im Gegensatz zum Venture Kapital.

Bei Ersterem wird Private Equity von den Unternehmen genutzt, die zu Beginn ihrer Entwicklung Kapital von Investoren benötigen um das Unternehmen aufzubauen und zu einem späteren Zeitpunkt bereit sind den wirtschaftlichen Erfolg mit den Investoren zu teilen.
Während bei Zweiterem auf Private Equity zurückgegriffen wird, wenn bereits etablierte, meist mittelständische Unternehmen Investitionen für Expandierung oder Weiterentwicklung benötigen. Normalerweise wird Private Equity eingesetzt, wenn sich das Unternehmen in einer Phase wie Restrukturierung oder Unternehmenssanierung befindet. Die meisten Private Equity-Gesellschaften spezialisieren sich deshalb auf die Finanzierung bestimmter Phasen. Beim Venture Capital werden Unternehmen dagegen in der Gründungsphase unterstützt. Diese Investitionen sind damit risikoanfälliger.

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